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Unser Garten beherbergt neben meiner Bonsai- und Beistellpflanzen-Sammlung, dem Steingarten (Alpinum mit Hexenbesen) und meiner Kakteensammlung auch noch eine große Kübelpflanzen- und Fuchsien-Sammlung. Unser Fuchsien-Garten in AlberndorfIm Herbst 1969 bezogen wir unser neu gebautes Haus in Spattendorf und waren glücklich, unseren Garten / unser Haus mit Blumen schmücken zu können. - Aus einigen Fuchsiensorten sind mit den Jahren über 500 Sorten geworden, die in Ampeln, Trögen, als Bäumchen oder Büsche, vom vollsonnigen bis schattigen Standort verteilt, im ganzen Garten präsentiert werden. Die Liebe zu den Fuchsien brachte uns viele Freunde, das „Fuchsienfieber“ verbindet uns mit vielen gleichgesinnten Menschen. Auch einige Fuchsienzüchter zählen zu unserem Bekanntenkreis. Der weltweit bekannte deutsche Züchter Karl Strümper aus Göttingen ist ein treuer Besucher Alberndorfs geworden, kann er doch einen Großteil seiner mehr als 150 Züchtungen in unserem Garten bewundern.
Es freut uns ganz besonders, dass wir bereits
unzählige Besucher aus ganz Europa in unserem Garten begrüßen konnten! Besuchen Sie nun unseren Fuchsiengarten (kl. Bilder zum Vergrößern anklicken!) > Ein Leben mit Fuchsien
Charles Plumier, ein Mönch und Botaniker war im Auftrag von Ludwig XIV auf Forschungsreisen in Südamerika. Sein vordringlicher Auftrag war es, Chinarindenbäume zu bestimmen, aus deren Rinde man Chinin, ein Medikament zur Bekämpfung der Malaria, gewann. Diese Krankheit wurde damals vielen Missionaren und Forschungsreisenden zum Verhängnis. Ironie des Schicksals war es, dass auch Charles Plumier 1704 in Cadiz an den Folgen der Malaria sterben musste.
Auf seiner dritten Reise entdeckte er 1695 in Santa
Domingo – der heutigen Dominikanischen Republik – einen zierlichen Strauch
mit leuchtend roten Blüten. Wie es in der damaligen Zeit üblich war, benannte
Plumier seine neu entdeckte Pflanzenart nach einem Botaniker, nämlich Leonhart
Fuchs: Fuchsia triphylla flore coccinea, also „dreiblättrige Fuchsie mit
scharlachroten Blüten“ taufte er seine Neuentdeckung.
Nachdem die Fachwelt auf die Pflanzengattung Fuchsia
aufmerksam gemacht worden war, wurden im 18. Und 19. Jahrhundert noch viele neue
Arten entdeckt und nach Europa eingeführt. Die Gattung Fuchsia gehört zur
Pflanzenfamilie der Nachtkerzengewächse.
Mit der schnellen Verbreitung der schönen
Fuchsien-Arten in Europa begannen sehr bald Versuche von Gärtnern, diese Arten
untereinander zu kreuzen und somit neue Sorten zu erhalten. Jede gezüchtete
Sorte hat ihren eigenen Namen, der in Kalifornien registriert wird. Unter diesem
Namen sind diese Sorten weltweit bekannt und in Spezialgärtnereien auch erhältlich. Die Formen- und Farbenvielfalt, die in allen denkbaren Pastelltönen vom reinen Weiß über viele Schattierungen von Rosa bis Rot und Orange, herrlichen Kombinationen von weißem Kelch mit blauen Korollen oder rotem Kelch mit weißen oder hellblauen Korollen entstanden ist, ist überwältigend. Inzwischen gibt es weltweit mehr als 10.000 registrierte Sorten. Ein bekannter
österreichischer Züchter war der Stiftsgärtner von Admont, Karl Nutzinger,
mit etwa 50 Sorten.
Die Züchtung einer gelben Fuchsie ist bislang noch
nicht gelungen, wäre aber der Traum eines jeden Züchters.
Fuchsienblüten
Fuchsien-Bonsai
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Fuchsien auf der Lechneralm - Maria Alm (Salzburg)Empfehlenswerte leichte Wanderung auf die Lechneralm (von Juni bis September geöffnet) der Mitteregger Burgi, die auf ihrer Almhütte ca. 250 Sorten Fuchsien betreut und ihre Gäste mit Speck, hausgemachtem Käse und Getränken bewirtet / verwöhnt.
Links:Fuchsiengarten von Gertraud u. Othmar Lehner: http://free.pages.at/fuchsien/Fuchsiengarten von Roswitha und Kurt Sundl: http://www.fuchsien.at/ |